Weihnacht2007-klein02

8. Dezember 2007

Fast pünktlich, um 19.09 Uhr, eröffnete Dieter Schauerer die Weihnachtsfeier der ESWE-Chöre. 

Den Saal in der Christian-Bücher-Halle hatten die fleißigen Helfer schön hergerichtet. Es waren keine langen Tischreihen, sondern kleinere Tischgruppen. Auch die Tischdekoration war sehr nett gemacht.

Als Ehrengäste begrüßte Dieter Schauerer Herrn Schlemp als Stellvertreter des Wiesbadener Oberbürgermeisters, Herrn Dr. Müller, Herrn Knüttel, Ortsvorsteher des Bezirks Wiesbaden Südost sowie Frau Marlis Mitteldorf, Vorsitzende des Sängerkreises Wiesbaden. Auch begrüßte er die ehemalige Chorleiterin des ESWE-Kinder- und Jugendchores, Czila Scilli mit ihrem Lebensgefährten.

Bevor das offizielle Programm anfing und auch während der Veranstaltung versorgten "gute Geister" die Teilnehmer und Besucher mit Getränken und mit Essen, dass von Chormitgliedern vorbereitet wurde.

Eine wunderschöne Tradition bei unsere Weihnachtsfeier ist es, dass die Kinder und Jugendlichen des ESWE-Chores ein Weihnachtsmärchen aufführen.
Dieses Jahr war es etwas "unheimlich". Man sollte genug Knoblauch gegessen haben, denn auf der Bühne tummelten sich die Mitglieder des Vampirgeschlechts "Schlotterstein".
Der junge Vampir Vladimir von Schlotterstein hatte sich mit einem Jungen, einem Menschen(!) namens Anton angefreundet.
Während der Nächte trafen sie sich immer wieder. Bei den Schlottersteins wurde hoher Besuch erwartet. Graf Dracula wollte neue Lehrlinge auswählen. Die Burg und Gruft wurden hergerichtet. Vladimir lud Anton zu diesem Fest ein. Sie wussten nur nicht, dass ein Vampir eines abtrünnigen Vampirgeschlechts dieses mitbekommen hatte und dem Grafen auf dem Fest offenbaren wollte. Anton wurde Graf Dracula als Vampir auf der Durchreise vorgestellt und durfte neben ihm als Ehrengast Platz nehmen. Es wurde gefeiert und getanzt, bis die Vampirdame des verhassten Vampirgeschlechts reinplatzte und schnell wieder rausgeworfen wurde. Graf Dracula wählte Vladimir als neuen Lehrling aus. Nach dem Fest trafen sich Anton und Vladimir noch mal kurz und verabschiedeten sich für ein Jahr. Sie versprachen, dass ihre Freundschaft hält und sie immer aneinander denken.

Dieser Teil des Programms wurde mit Liedern des Kinder- und Jugendchores unter Leitung ihres Chorleiter Carsten Dieners abgeschlossen.

An dieser Stelle noch mal vielen Dank an die Initiatoren des Märchens und alle Beteiligten vor und hinter der Bühne, die sehr viel Mühe und Zeit investierten. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt!!!, was auch der Befall bewies.

Ein weiteres kleines Highlight war die Ehrung von Emilie Ruth, die leider am Ehrenabend krank war. Sie wurde für 3 Jahre aktives Singen im Kinderchor geehrt. Die Ehrennadel erhielt sie aus den Händen von Marlis Mitteldorf.

Noch eine Ehrung anderer Art wurde erwähnt und entsprechend honoriert. Dieter Schauerer hatte im laufenden Jahr die Bürgerplakette in Gold für seine ehrenamtliche Tätigkeiten erhalten.

Der Männerchor trug als nächstes seine Weihnachtslieder vor.
Der Chor war jedoch durch Krankheit einiger Sänger einschl. unseres Chorleiters Burkhard Keiper arg geschwächt. Sie fanden jedoch Unterstützung in Carsten Diener, der sie dirigierte.
Gute Besserung an Burkhard Keiper von dieser Stelle aus von uns.

Im Zwischenteil besang Rita Hüthwohl den Kalender begleitet von Carsten Diener am Klavier.

Dieter Walkwitz klärte uns auf, dass, wenn es einen bestimmten Vorfall im Paradies nicht gegeben hätte, wir eventuell heute kein Weihnachten feiern würden. Dies hat sich herausgestellt, als er einst den Louvre in Paris besuchte und der französische Museumsführer ihm auf Deutsch den Grund dafür erklärte: die Überredungskunst des Teufels in Form einer Schlange und die Neugier der Frau (und die Einfältigkeitdes Mannes).

Und mit Pärchen der "oberen Zehntausend" ging es weiter. Rita Hüthwohl und Dieter Schauerer besangen die "Wahre Liebe". "True Love" war sowohl ein Schiff als auch vielleicht mehr?!

Weil Gesang einfach schön ist, schloss sich der Frauenchor an. Da auch der Frauenchor normalerweise von Burkhard Keiper dirigiert wird, übernahm diesmal unsere Vizechorleiterin Rita Hüthwohl die Stimmgabel. Beim "Bübele" erhielten wir zusätzlich musikalische Unterstützung von Carsten Diener am Klavier.

Viele Stimmen klingen einfach wunderschön. So versammelten sich alle Chöre auf der Bühne um unter Leistung von Carsten Diener den "Frieden auf Erden" zu besingen. Mit “Oh du fröhliche" endete das Programm.

In einer 2. Ehrung, die wegen Urlaub ebenfalls nicht am Ehrenabend statt finden konnte, wurde Helmut Wittig für 50 Jahre Gesang, davon 40 Jahre beim ESWE-Chor geehrt.

Den Abschluss machte Dieter Schauerer mit dem Dank an alle Helfer vor und hinter den Kulissen (davon gibt es viele).

Damit war nur der offizielle Teil beendet, jedoch nicht der Abend.
Kinder und Jugend hatten mit und ohne Hilfe der Eltern einiges für einen Weihnachtsbasar hergestellt, das sie zu Gunsten ihre Chorkasse verkauften. Es hat sich gelohnt, die Sachen anzuschauen, auch zu erwerben.

Des Weiteren gab es Musik, bei der man sich nach dem langen Sitzen etwas bewegen konnte, was auch ausgenutzt wurde.

Auch, wenn es jedes Jahr vorkommt, ist es sehr wichtig:
VIELEN DANK an die HELFERINNEN und HELFER, ohne die dies alles und vieles mehr nicht möglich war, ist und sein wird. Ebenso sagen wir Dank an Alfredo Sager, der uns seine Bilder von den Masken zum Märchenspiel zur Verfügung stellte.

Allen unseren Freunde, aktiven und passiven Mitglieder, den Besuchern unserer Web-Seite danken wir für ihre Treue und die ESWE-Chöre wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest und für das kommende Jahr alles Gute.


                                 
Text und Bilder: K. Weitze, A. Sager, ESWE-Chor

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Bilder gibts hier zu sehen:

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