Start-Pfeil

25 Jahre ESWE-Frauenchor mit Chorprobe
für Magdeburg in Attendorn

Am 07.05.2011 fand die erste und einzige Gemeinschaftsprobe der Frauenchöre aus Dortmund und Wiesbaden statt.

Was hieß das?
Die Sängerinnen (auch die wenigen Begleiter) mussten früh aufstehen, da sich dTitel-1-Attendorn-2011-002er Bus, den Herr Reinhold Neeb fuhr, gegen 7.00 Uhr auf den Weg machen sollte.
Wenn hier steht "sollte", dann war damit bestimmt “etwas später” gemeint.
So um 7.29 Uhr setzten wir uns dann in Bewegung, nach dem eine Sängerin in Blitzeseile noch gekommen war.

Von den insgesamt 30 Fahrgästen waren sechs Sänger dabei, die ihre Frauen unterstützen wollten!?
Sie wollten sich doch einen schönen Tag machen, wenn die Frauen nicht zu Hause sind.

Die Fahrt nach Attendorn sollte ca. 2 1/2 Stunden dauern.

Während der Fahrt gab es an Bord (des Busses) ein deftiges Frühstück (warme Frikadelle auf Titel-2-Attendorn-2011-029Brötchen, mit Senf, dazu noch Getränke), da man ungewöhnlich früh aufstehen musste. Es gab auch während der Fahrt nur eine kurze Pause, in der Kaffee und anderes weggetragen werden konnte, und dann schnell zurück in den Bus.

Eigentlich war das Ziel schon um 9.30 Uhr erreicht, doch das Navi und unser 1. Vorsitzende, Dieter Schauerer, die den Ton angaben, führten den Busfahrer auf eine kostenlose Stadtrundfahrt durch Attendorn. Da kommt der uralte Spruch hervor: "... viele Köche verderben das GPS ....".
Wir sahen viele schöne Wohngebiete und andere Attraktionen, ... ohne Flachs!!!

Auf der Fahrt durch Attendorn meldete sich plötzlich ein Handy: Die Dortmunder wollten nur wissen, wann wir denn kommen würden, da sie bereits seit halb zehn warteten. Der Treffpunkt war ein Hotel ("Himmelreich") neben der Atta-Höhle. Zur Höhle kommen wir jedoch später noch zurück.
Schließlich fand der Busfahrer das Ziel und alle stellten fest:" Da sind wir doch schon dran vorbeigefahren." Ist auch nicht schwer, so gross ist Attendorn nicht!
Ebenso bemerkte Rainer Lecking nach unserer Ankunft: “... wir haben Euch vorbeifahren sehen!”
Da sagen wir mal nix zu!

Nachdem die Sängerinnen aus Wiesbaden ihre stimmgerechten Plätze eingenoTitel-3-Attendorn-2011-034mmen hatten, gab es eine kurze Begrüßung durch den Bezirkschorleiter Nord und Mitte, Herrn Rainer Lecking. Anschließend ging es mit einem kurzen Einsingen zum eigentlichen Thema, dem Singen und Proben.

Drei Lieder hieß es zu singen und zwar so, dass man sie fühlen konnte. Beim ersten Lied handelte es sich um eine ältere Weise, wo das Feinsliebchen von ihrem Geliebten verlassen wurde.
Anfänglich muss es ziemlich schräg geklungen haben, da die Mitreisenden, die nicht mitgesungen haben, mitgeteilt hatten, dass zwei junge Schäferhunde immer mit dem Jaulen angefangen hätten, wenn die Frauen mit dem Gesang losgelegt hatten.

Das zweite Lied erzählte von Strand, Sonne und Urlaubsfeeling, was jedoch am Anfang nicht ganz so überzeugend klang. Beim dritten Lied handelte es um ein Lied für frohe Stunden. Hier musste auch noch etwas am Feeling gefeilt werden.

Als die Probe gegen 12.30 Uhr zu Ende war, hatten sogar die Außensitzenden (auf der Terrasse des Restaurants mit Getränken vor sich) gesagt, dass es dem Ende zu besser geklungen hatte. Also konnte man doch zufrieden sein.
Eine Aufgabe für den Wiesbadener Chorleiter ist jedoch noch zu erledigen: Die Töne sitzen. Bis zur Abreise muss an der Dynamik gearbeitet werden!

Jetzt kam Teil Zwei der Reise!!
Der ESWE-Frauenchor besteht dieses Jahr seit 25 Jahren und das ist ein Jubiläum wert.
Der Anfang des Festes bestand aus einem Mittagessen, dass bereits im Vorfeld ausgesucht wurde und das draußen auf der Hotel-Terrasse serviert wurde.
Auch die Frauen und Begleitung aus Dortmund aßen dort zu Mittag. So konnte man noch etwas miteinander reden und erzählen. Es war schön, bekannte Gesichter wieder zu sehen.

DTitel-5-Attendorn-2011-086ie Reisenden Sängerinnen plus Rainer Lecking aus Dortmund genossen danach eine Fahrt mit dem Biggolino (einer Eisenbahn auf der Straße) eine Rundfahrt Richtung Biggesee. Für sie war es als Überraschung verpackt.
Für die Wiesbadener Reisenden war nach dem Essen ein Besuch in der Atta-Höhle, eine wunderschöne Tropfsteinhöhle bei Attendorn, vorgesehen.

Gegen 15.00 Uhr sollte dann die nächste Attraktion, eine Fahrt mit dem Schiff auf dem Biggesee, stattfinden. Da der Besuch in der Höhle etwas länger gedauert hatte, war das Schiff für diese Uhrzeit schon losgefahren als unsere Truppe in Sondern an der Anlegestelle ankam. Das nächste Rundfahrtschiff kam lt. Plan um 16.30 Uhr. So war tatsächlich noch genug Zeit für ein weiteres Eis oder einen Kaffee oder Waffeln mit Kirschen und Sahne, oder...., oder...., oder .......

Kurz vor halb fünf waren dann alle Wiesbadener pünktlich am Anlegesteg. Titel-6-Attendorn-2011-156
Gewartet werden musste nicht lange bis man das Schiff, die "BIGGE", kommen sah. Nur warten musste man etwas länger, bis alle Passagiere von Bord gegangen waren. Wir fragten uns zu recht, wie wir um 15.00 Uhr da noch auf das Schiff gepasst hätten.
Es war bei strahlendem Sonnenschein und leichter Brise eine schöne Tour Richtung Biggesee-Leuchtturm (ein Restaurant, was wie ein Leuchtturm wirkte) und wieder zurück. Einige hungrige Seelen aßen noch etwas, da die Rückkehr nach Wiesbaden spät werden würde.

Nach der Rückkehr des Rundfahrtschiffes an der Anlegestelle Sondern, fanden sich alle nach Aufforderung ganz schnell beim Bus wieder, um gegen 18.30 Uhr Richtung Wiesbaden zu fahren. Auf der Rückfahrt sangen einige, andere schliefen und manche erzählten einfach vom Tag oder entspannten.

Herr Neeb brachte alle wieder heil nach Wiesbaden zurück. Ankunft war um 20.30 Uhr bei der Christian-Bücher-Halle. Von hier aus verstreuten sich alle schnell Richtung nach Hause.


An dieser Stelle:
Vielen Dank an die Organisatoren der Fahrt und an unseren Busfahrer Reinhold Neeb für die angenehme und sichere Tour.

Für die Dortmunder Sangesfreunde: Wir bringen Euch die Bilder Eurer Sängerinnen mit nach Magdeburg!
Solltet ihr vorher Bilder in geringerer Auflösung benötigen, kopiert sie einfach aus der Web-Site. Zum Org-Download sind sie einfach zu gross - je Bild ca. 15 MB


Bilder und Text: K. und D. Walkewitz, ESWE-Chor

0

Für mehr Bilder, “klick” ins Bild!

Sie sind seit Mai 2002 unser

Gast

früher: Chor der Stadtwerke Wiesbaden 1905 e.V.

LilienWiesbaden

Wiesbaden

Mitglied im Deutschen und im Hessischen Sängerbund

 

WAPNEU-11-n
Titel ESWE-Chor_neu-Transparent-1004200802