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Titel-Bundessängertreffen-2008-Kiel

Montag, 28. April 2008

Die Reise kann beginnen.
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten rechtzeitig den Bus zu bekommen, ist jetzt aber alles guter Dinge.
Die Busfahrer, Horst Schlenzig und Horst Kraft, sind fit, alle Utensilien wie Getränke und Frühstück sind im Bus verstaut, die Mitreisenden auf den Plätzen abgelegt und nun kann es losgehen! Der 1. Vorsitzende des ESWE-Chores, Dieter Schauerer, gab das Startzeichen!
Noch herrscht einige Unruhe im Bus, jeder versucht sich etwas häuslich einzurichten, Kommandos und Anweisungen hallen uns um die Ohren.

Endlich, die Motoren beider Busse werden angelassen, die Reiseleitung hat das Wort ergriffen, teilt alles Mögliche mit und so soll denn die Reise beginnen. Auch der Fahrer ergreift das Wort, stellt sich kurz vor und wünscht allen, dass die Fahrt einen guten Verlauf nehme und wir sollen alle Spass haben.
Auch wir wünschen dem Fahrer eine gute Hand und noch besser, gutes Vorwärtskommen.Montag-006-klein02
Also – Kiel wir kommen!
Im “kleinen” Bus wurde bestimmt das Gleiche getan.

Die Busse (der „Grosse“ und der „Kleine“) mussten sich durch den morgendlichen Berufsverkehr auf der A66 schlängeln. Die weitere Fahrt über die Autobahnen Richtung Kiel verlief ohne Zwischenfälle.
Bei unserer ersten Rast auf dem Rasthof Pfefferhöhe“ gab es das vom Chor spendierte Frühstück - ein Brötchen und ein „riesengrosses“ Stück Fleischwurst, von dem nicht nur einer satt werden konnte. Sie dachten wahrscheinlich, dass wir für die Reise über ca. 9 Stunden (Pausen eingeschlossen) sehr viel Kraft benötigen. Hier wurden auch die verschiedenen Kaffeespezialitäten - Kaffe schwarz, Cappuccino von der Tankstelle und einem Fastfood-Lokal um die Ecke - getestet. Mit Mineralwasser konnten wir uns im Bus eindecken. Dafür hatte der Vorstand gesorgt.

Während der Busfahrt verteilten Mitglieder des Chores selbst angefertigte Getränke. Ebenso wurde für Unterhaltung gesorgt, entweder durch uns Reisende selbst oder mittels Unterhaltungstechnik. Dieter Schauerer hatte die DVD vom Jubiläumskonzert des Kinder-, Frauen- und Jugendchores 2006 in der Marktkirche mitgenommen. Diese sahen wir uns über den Bus eigenen DVD-Spieler an.

Ca. 229 km vor Hamburg erfolgte eine kurze Pause von 10 min., die dann doch ca. 15 min. dauerte. Die Füsse und auch manch anderes wollte bewegt werden. Eine etwas längere Pause gönnten wir uns und den Bussen beim Gast-/Ratshof Mellendorf. Dort gab es Gelegenheit zum kleineren oder grösseren Mittagessen, je nach Hunger. Manche hatten dabei den Gedanken an ein gutes Abendessen im Kopf. 037
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Etwa 100 km hinter Hamburg, auf der Raststelle Brokenlande, machten wir die letzte P-Pause. Durch den Elbtunnel ging es relativ gut. Nur auf der rechten Spur Richtung Containerhafen war Stau. Der wäre jedoch immer so. Danach lief der Verkehr relativ glatt. Es regnete nicht mehr!!! Beim CITTI-Park in Kiel machten wir ungewollt eine kleine Sightseeing-Tour, da uns das „Navi“ (Navigationsgerät) eine Ausfahrt zu früh rausgeschickt hatte.

In Schönberg angekommen hiess das Kommando: ”Alle bleiben auf ihren Plätzen, die Chefin des Hauses verteilt im Bus die Zimmerschlüssel”. Eine ausgezeichnete Idee, die wir ja schon aus Nordrach kannten. Nur so kommt kein Stress auf!RusersHotel-klein-005
Nach kurzer Begrüssung vor Ruser’s Hotel durch Frau Ruser erhielt jeder seinen Zimmerschlüssel und die Zeit für das Abendessen wurde bekannt gegeben.
Ausgehungert sass die ganze Truppe dann um 19.00 Uhr brav bei Tisch, bestellte verschiedene Getränke und wartete, dass das Essen auf die Tische kam.
Erstaunlich, dass es bei der Tischbelegung so gesittet zuging. Wo doch sonst eine Aufführung wie im Kindergarten ablief, weil der eine mit dem andern an einem Tisch sitzen wollte und dieser nicht mit jenem, war an diesem Abend beklemmende Stille!
Nach einem reichhaltigen Essen mit 3 Gängen konnte die ersehnte Ruhe eintreten. Viele hatten das Bedürfnis sich nach dem Guten Essen noch die Beine zu vertreten, die von der langen Fahrt fast steif geworden waren.

Wie denn so jeder seine Bettstatt gefunden hatte, war erst am nächsten Morgen zu erfahren.

Dienstag, 29. April 2008

Es hatte die ganze Nacht hindurch geregnet!
Die ersten Hungrigen betraten schon kurz nach 7.00 Uhr den Speisesaal. Nicht nur dass es Frühaufsteher waren, sie hatten auch noch den Vorteil, dass noch kein Gedränge an der reichhaltigen Frühstücksbar herrschte. Hier konnte auch ein „Verwöhnter“ alles zum Tagesbeginn finden, was seinen Bedarf an Kalorien anging.

Auf dem Frühstückstisch war, wie von Frau Ruser angekündigt, ein Zettel mit zwei Gerichten für das Abendessen. Die Mehrheit war am Tag zuvor für „FISCH“. Zumindest konnte man das den ganzen Aufschreien entnehmen auf die Frage, was man denn gern zu essen hätte.Dienstag-002-klein

Auf dem Tagesplan stand heute Kiel und Laboe.
Na ja, keiner war ob des Wetters so richtig begeistert, aber – wir waren nun mal hier und wollten unser Programm durchziehen!
Pünktlich um 10.00 Uhr fuhren wir mit unseren Bussen nach Laboe. Dort konnten ein U-Boot und das Marine-Ehrenmal besichtigt werden. Leider hatte es nur geregnet. Eine kleine Strandwanderung oder das Eintauchen in die Ostsee war daher nicht angesagt. Manche gingen noch mal kurz Richtung Ortskern von Laboe. Aber für solche Tage ist der Ort nicht geeignet, da nicht viel los ist.
Dank der schlechten Auszeichnung der Wege zum Busparkplatz hatte Horst uns eine Ortsbesichtigung in Laboe spendiert und dabei auch noch eine Runde über ALDI’s Parkplatz gedreht, wobei bestimmt aussenstehende denken mussten, wir wollen zu einer „ALDI-Modenschau“.
Zum guten Schluss wurde der richtige Weg gefunden und wer wollte, besorgte sich Eintrittskarten für das dort zu besichtigende U-Boot und das Marine-Ehrenmal. Ganz mutige liessen es sich nehmen die oberste Plattform zu erklimmen, um von dort aus dem Quell des Regen näher zu sein; denn „Aussicht“ gab es wenig!

Zur vorgegebenen Zeit strebte die leicht durchnässte Mannschaft dem Bus zu und Horst hatte die unbequeme Aufgabe uns durch und nach Kiel zu schleusen. Auch hier das gleiche Bild wie in Laboe: überall ein Hinweis auf einen Busparkplatz doch der war einfach nicht zu finden, weil dir die angezeigte Richtung im Nichts endete. Dann, unter Kollegen geht es wohl doch noch einfach, hatte Horst eine Abstellmöglichkeit am ZOB (Zentraler Omnibus Bahnhof) gefunden.
In Anbetracht des Wetters war die Linie nicht klar, was nun zu tun ist. Stadtrundgang? Mau – es regnet! Hafenbesichtigung oder Hafenrundfahrt? Mau – es regnet!

Was macht man nun? Hier fanden sich wieder Grüppchen zusammen, die irgend etwas anstellten. Am Anfang wurde geschaut, mit was man den Magen füllen konnte. Das Frühstück war ja schon eine Weile her. Die Auswahl ging von Cafés über Restaurants und das Brauhaus. In manchen Futterstellen fand man sich wieder zusammen. Die Wege führten nach dem Essen zu den grossen Schiffen, in Geschäfte, Kirchen und andere überdachte Orte. Da sich das Wetter nicht änderte, waren die meisten vor Ablauf der vereinbarten 17.00 Uhr wieder an den Bussen. Einige hatten das Bedürfnis, mit ihren Kopfkissen zu raufen. Andere hatten platte Füsse und viele wollten einfach nur aus der Nässe heraus.
Jeder freute sich schon auf das Abendessen. Dieses war auch an diesem Tag für 19.00h angesagt. Das Essen hat wieder nicht zu viel versprochen. Es war sehr lecker!!!!!! Ein riesiges Lob an die Küche des Hotels. Der Fisch war sehr schmackhaft. Wer wollte, konnte sogar noch Nachschlag haben.Dienstag-015-klein

Die Küche im Hause „Ruser“ muss an dieser Stelle ob diesem köstlich zubereitetem Mahl gelobt werden!   - Was auch nicht selbstverständlich ist: es wurde auch noch Fisch nachgereicht! Das muss man in einem Hotel erst mal suchen!

Jedenfalls, kurz nach dem der letzte Happen noch in der Kehle steckte, war unserem 1. Vorsitzenden Dieter Schauerer in den Sinn gekommen ein Lied zu schmettern. Nun gut, es ging in die Hosen! Neuansatz – na also geht doch – man muss die Sänger halt nur mal zu Ende gegessen haben lassen!
Auch die Damen des Frauenchores stellten sich dann vor Rita Hüthwohl auf um auf ihr Zeichen die Stimme zu erheben und wie immer, bei den Damen klappte es auf Anhieb. Kein Wunder – sie hatten ja auch 10 Minuten länger Zeit, sich die Stimmbänder frei zu machen!

Dieter Schauerer sprach dann noch (sollte wohl ein Nachtgebet werden?!) ein paar nette Worte zum nächsten Tag, der zur freien Verfügung stehen sollte.
Frau Weitze ergriff auch noch das Wort, um denen, die keine Möglichkeit haben einen Blick auf unsere Internet-Seite zu werfen, auf ihrem Laptop einen Überblick zu geben, was da so alles zu sehen ist.
Wer wollte blieb noch sitzen, die meisten zogen es jedoch vor, sich aufs Zimmer zu begeben.
Das war der Dienstag

Mittwoch, 30 April 2008

Der Tag der freien Freizeitgestaltung - und in dieser Nacht hat es nicht geregnet – ein Hoffnungsschimmer!
Aus Wiesbaden kam die Nachricht, dass dort die Sonne scheint!

Wie auch schon am Tag zuvor, das Frühstücksritual scheint sich in vier Gruppen fortzusetzen, die da sind: Frühaufsteher – durch Strassenverkehr geweckte – Langschläfer und Morgenmuffel!
Aber auch egal: das Frühstück bestimmt über den Tagesverlauf und es braucht keiner langen Wartezeit dann ist in all dem Gedränge nur noch wohliges Schmatzen zu hören.
Auf den Frühstückstischen lagen wieder Zettel mit leckeren Gerichten, aus denen wir uns unseren Favoriten auswählen konnten: 1.Schnitzel mit Bratkartoffeln und Salat, 2. Champignons gebraten mit diversen Zutaten und 3. Nudeln mit Gemüse in Pesto-Soße und Käse. Mittwoch-001-klein

Gestern Abend wurde der Vorschlag gemacht nach Schönberger Strand zu fahren. Gute Idee – aber warum fahren? Nach der vielen Sitzerei im Bus und am Vortag in den Cafés wäre ein Spaziergang doch nicht schlecht? Es sind nur 4,5 km zu laufen, das muss zu schaffen sein!
Aber – wie so oft, ein paar „fussfaule“ sind immer dabei!
Eine grosse Anzahl an Sängerinnen und Sängern erstürmte doch den Bus. Zufuss auf den Weg machten sich gerade mal sechs Personen, die die 4,5 km gaaanz gemütlich in 50 Minuten zurück legten.
Angekommen in Schönberger Strand wehte uns eine steife Brise um die Ohren, so dass es trotz Sonnenschein ganz schön frisch war. Einige suchten hinter dem Deich Schutz, was aber auch vergebens war. Die Hartgesottenen wagten sich auf die Mole und dann auch noch ca. 1,5 km über den Deich zu den Fischerhütten.
Frische Sprotten und allerlei Sorten Fischbrötchen, auch gebackener Fisch, wurden feilgeboten und lachten uns an, so dass nicht widerstanden werden konnte, so dies und das vor Ort zu verschlingen.
Die etwas weniger „windfesten“ blieben lieber in der Nähe von „beschützenden Behausungen“ und warteten darauf, dass es Zeit wurde für die Rückfahrt.
Die guten Geher liessen sich nicht davon abhalten, die Sonne stand hell hoch am Himmel, den Weg nach Schönberg wieder zu Fuß anzugehen. Im Marschschritt waren die nun insgesamt sechs km wiederum in 50 Min. zurückgelegt.
DMittwoch-027-kleinoch nicht alle Mitreisenden hatten Sehnsucht nach der Weite. Sie suchten ihr Glück in der Stadt. Nach Kiel führte ihr Verlangen. Sie kamen auch alle heil wieder.
Am Hotel angekommen, mussten die Aktivisten noch gute 10 Min. auf das Ankommen des Busses warten.
Dann aber ab ins Hotel und etwas getrunken! Auf dem Deich war es einfach zu kalt und so kam niemand auf die Idee, etwas flüssiges zu sich zu nehmen. Das musste jetzt, egal welcher Art das Getränk war, doppelt nachgeholt werden.
Nachdem etwas Ruhe eingekehrt war machten man sich für die Chorprobe um 17.00 Uhr fertig.
Mittlerweile war auch unser Chorleiter, Musikdirektor Burkhard Keiper mit Begleitung in Schönberg eingetroffen und die Liedermappen konnten aufgeschlagen werden.
Tische wurden gerückt um Platz für den gesamten Chor zu schaffen, das elektrische Piano gab keinen Mucks ob einer defekten Steckdose von sich, aber jeder wusste Rat! Aber so richtig wohl auch nicht, sonst hätte man den Fehler nicht so lange gesucht!
Die Probe war OK und man ging sehr schnell wieder zum Tagesgeschäft über, denn die Zeit bis zum Abendessen verging sehr schnell.
Wieder wurde uns eine üppige Mahlzeit gereicht, die unsere Mägen voll und ganz ausfüllte. Zudem war es ein leichtes Essen in Anbetracht des morgigen Konzertes. Mit zu vollem Bauch werden nicht nur die Akteure sondern auch die Töne blasser!
Seitens des 1. Vorsitzenden gab es für nächsten Tag noch einige Informationen und Anweisungen, womit dann der Tag auch abgeschlossen werden konnte.
Sehen wir also dem grossen Ereignis „Bundes-Sängertreffen in Kiel“ mit Freude entgegen!

Donnerstag, 1. Mai 2008, Maifeiertag, Christi Himmelfahrt und Vatertag!

Heute findet das „Galakonzert“ im Kieler Schloss statt! Frag sich einer, wer dem Kieler Schloss seinen Namen gegeben hat. Es sieht nicht aus, wie ein Schloss im üblichen Sinne.
Früh aufstehen war heute für alle angesagt!
Um 9.00 Uhr ist Abfahrt zur Stell- und Akustikprobe.
Carsten Diener mit Frau traf heute Morgen ein. Carsten Diener fungiert hier in Kiel als Bundes-Chorleiter des Bezirkes Süd.
Die Fahrt zum Kieler Schloss verlief ruhig, ebenso die Platzsuche innerhalb.Donnerstag-005-klein
Da es morgens noch nicht auf eine Sitzordnung ankam, nahmen wir irgendwo Platz. Nachdem Herr Hesse (Geschäftsführer SDB) kurz Verhaltensmassnahmen für den Tag erklärte, übergab er das Wort an Carsten Diener. Auch er erklärte einen kurzen Ablauf und rief dann die beteiligten Chöre auf die Bühne. Nach einem kurzen Durcheinander wegen der Aufstellung konnte er mit der Probe der gemeinsamen Lieder beginnen. Es klappte einigermassen und liess Hoffnung für den kommenden Abend aufkommen. So gegen 11.45 Uhr waren die Männer entlassen. Nun kamen die Frauenchöre von Dortmund, Mainz und Wiesbaden mit der Stell- und Generalprobe an die Reihe. Hier gab der Bundeschorleiter Mitte und Nord, Herr Lecking, den Ton an. Er hatte die Frauen ja schon in Koblenz gut im Griff. Auch hier wurden die Lieder durchgesungen, noch der ein oder anderen Hinweis. Direkt im Anschluss wollten auch die Männerchöre der Bereiche Mitte und Nord ihre gemeinsamen Lieder proben. Hier gab es ebenfalls einige Lacher, was die ganze Anspannung etwas lockerte.

Wir Wiesbadener waren so gegen 13.00 Uhr mit den Proben fertig und auf dem Weg zurück nach Schönberg. Bis 18.00 Uhr hatten wir nun Zeit etwas zu essen, noch mit dem Kopfkissen zu raufen, spazieren zu gehen usw. und sich rechtzeitig fertig zu machen.
Vergessen werden immer wieder unsere Busfahrer. Sie bringen uns durch jeden Verkehr und an jeden gewünschten Ort. Deshalb an diDonnerstag-011-kleineser Stelle nochmals herzlichen Dank an Horst und Horst!
Vergessen werden auch die Frauen der Fahrer! Auch an dieser Stelle ihnen herzlichen Dank, dass sie „uns ihre Männer ausleihen“!

Da die Hotelküche nach 14.00 Uhr schon geschlossen hatte, verteilten sich alle Mannen und Frauen im Ort in den Gaststätten um sich zu verköstigen.

18.00 Uhr Abfahrt zum Kieler Schloss.

Verwirrend hier nun die Platzverteilung! Links, Rechts? Was denn nun? Von welcher Seite wurde links und recht betrachtet? Von der Bühne aus oder von den Rängen?
Eine Völkerwanderung ist nichts! Begleitet von ständigen „Aufstehen“, „Hinsetzen“, Diskussionen wegen der Kartenverteilung, wer hat das Chaos verschuldet und noch weiterem zu diesem Zeitpunkt unsinnigen Gerede konnte Sangesfreund Hesse das Galakonzert eröffnen.
 
Das Konzert

Dort war schon einiges los. Wir nahmen die uns zugewiesenen Plätze ein und warteten auf den Beginn der Veranstaltung. Herr Uwe Hesse eröffnete das Programm. Auch der Vorsitzende des SDB und der Kulturdezernent und Stadtkämmerer der Stadt Kiel sagten einige Grussworte. Im Grossen und Ganzen hielten sie sich mit Worten sehr zurück, was als sehr angenehm empfunden wurde. Den Anfang des Konzertes übernahmen die anwesenden Männerchöre des Bezirks Süd, an den sich die gemischten Chöre des Bezirks anschlossen. All diese Chöre sangen zusammen ein gemeinsames Lied. Die Leitung für den Bezirk Süd hatte Carsten Diener.
Ohne Pause ging es weiter, da durch die Chorwanderung, nicht Völkerwanderung, sowieso Pausen entstanden. Ein geordneter Auf- und Abgang wie bei einzelnen Chören ist bei einer solchen Anzahl an Sänger/innen gar nicht möglich. Im Programm ging es weiter mit den Männerchören des Bezirks Mitte/Nord unter der Leitung von Rainer Lecking. Daran schlossen sich die Frauenchöre des Mitte/Süd an. Auch hier gab Herr Lecking den Ton an. Den vorletzten Programmpunkt übernahmen die gemischten Chöre des Bezirks Mitte/Nord. In diesem Moment standen die Frauenchöre des Bereichs Süd etwas hilflos in der Gegend rum. Wir hatten diese Lieder nicht einstudiert. Also meldeten wir dieses Herrn Hesse und wir stellten uns während dieser Liedvorträge an die Seite. Dann wurde es eng auf der Bühne. Für die beiden Abschlusslieder dieses Abends standen nämlich alle Chöre des Bezirks Mitte/Nord und die Frauenchöre des Bezirks Süd auf der Bühne. Beim Dankeschön und auf Wiedersehen bezog der Dirigent auch die Zuhörer auf den Plätzen ein. War nett. Geschlossen wurde das Konzert mit dem Sängergruss aller anwesenden Sänger/innen.
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Die Programmfolge:

- Männerchöre Bezirk Süd,
- Gemischte Chöre des Bezirkes Süd,
- Alle Chöre des Bezirkes Süd,
- Männerchöre der Bezirke Mitte & Nord,
- Frauenchöre der Bezirke Mitte & Nord,
- Gemischte Chöre der Bezirke Mitte & Nord,
- Alle Chöre der Bezirke Mitte & Nord.

Moderation: Uwe-Jürgen Hesse,
Chorleitung: die jeweiligen Kreischorleiter.


Kurz: alle Liedbeiträge wurden gut vorbereitet vorgetragen, was der Applaus bewies! Wie von überall zuhören war, hätte sich auch die Leistung der Chöre verbessert. Darauf sind wir stolz!
Der Abend hatte Spannung genug, so dass niemand Grund hatte den Saal zu verlassen.
Zum Schluss durfte der Sängergruss nicht fehlen, Uwe-Jürgen Hesse bedankte sich bei allen Akteuren, verwies noch auf die nächsten Konzerte in den Kieler Kirchen und wünschte guten Heimweg.
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Kurz nach 22.00 Uhr waren wir wieder vor Ruser’s Hotel, die Nachtschwärmen zogen noch weiter (wohl noch den „Tanz in den Mai“ zu suchen), die vielleicht schon etwas angeschlagenen zog es in die Zimmer.

Soviel zum 1. Mai 2008


Freitag, 2. Mai 2008

Ein herrlicher Sonnenschein weckt uns heute Morgen!
Das Frühstück ist wie immer Bestens, das Haus Ruser lässt keine Wünsche offen!
So kann man satt und gestärkt den Tag erwarten.

Erwarten wird uns eine Stell- und Chorprobe unter den strengen Augen von unserem Chorleiter Musikdirektor Burkhard Keiper und und dem musikalischen Leiter der ganzen Veranstaltung, Diplompianist Carsten Diener, der ja auch gleichzeitig der Leiter unseres Kinder- uFreitagPetrus-004-kkleinnd Jugendchores ist.
In Kiel angekommen spendierte uns Horst eine tolle Stadtrundfahrt, die aber nicht gewollt war, weil – irgendwer, der vorne im Bus sass sich nicht über die Fahrstrecke schlau gemacht hat. Auf die „Alten“, die schon vor 40 Jahren in der Petrus-Kirche waren, hört ja keiner!
Gut, wir kamen etwas spät an, aber immer noch zeitig genug, um ungestört die Probe „geniessen zu können. Unsere beiden Chorleiter Burkhard Keiper und Carsten Diener hatten uns schnell auf die Reihe gebracht, so dass die anberaumte Zeit gar nicht voll in Anspruch genommen werden musste.

Bis 14.00 Uhr, dem Beginn des Konzertes in der Petrus-Kirche war noch gute eine Stunde Zeit und so suchten wir geschwind ein Lokal, fanden Platz bei einem Thai und konnten uns ganz lecker verköstigen.


Zum Konzert:
Carsten Diener eröffnete den Reigen mit der Begrüssung der Ehrengäste, der Sängerinnen und Sänger, gab einen Überblick über den Ablauf und forderte den ersten Chor auf die Bühne.
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Programmfolge:
- GV Elektro Mainz,
- Werkschor MVV OEG Verkehrs AG,
- MGV Pius Colonia e.V. Köln,
- Chorgemeinschaft Babelsberg,
- MCH der VVS Saarbrücken,
- Sängerabteilung-Sozialwerk Stuttgarter Strassenbahnen e.V. mit der
- Sängergruppe Verkehrsbetriebe Heilbronn,
- ESWE-Chor 1905 e.V. Wiesbaden.

Moderation: Carsten Diener
Organisatorische Leitung: Josef Pieck.

An dieser Stelle gilt unser Dank den beiden Chorleitern, Burkhard Keiper und Carsten Diener.
Burkhard Keiper für die hervorragende Einstimmung für das Konzert und Carsten Diener für die Begleitung auf dem Piano!
Weil zeitgleich mehrere Gruppen von Chören über Kiel verteilt waren, war uns daran gelegen, das Konzert in der anberaumten Zeit durchzuführen, um an anderen Vorträgen teilnehmen zu können.
Unser Chor hatte den Auftritt an letzter Stelle und Dieter Schauerer machte die Anwesenden Glauben, dass wir uns mit unserem Frauenchor verkracht hätten. Das diente der Täuschung, denn die Damen mussten sich in Nonnenkluft verkleiden, denn „Sister Act“ sollte vorgetragen werden. Die Überraschung war gelungen und dem entsprechen war auch der Applaus.
Am Ende der Veranstaltung sangen alle den Sängergruss und verabschiedeten sich bis zum morgigen Begegnungsabend in der Kieler Ostseehalle, heute „Sparkassen-Arena“ genannt.

Gegen 16.00 Uhr war das Konzert zu Ende. Es wurde noch ein Gruppenfoto von den ESWE-Chören mit den beiden Chorleitern, Burkhard Keiper und Carsten Diener, gemacht. Allerdings klickten nicht nur die Kameras der Wiesbadener, auch andere Personen zückten den Fotoapparat. Anscheinend gab das Bild etwas her.

Fünf unserer Sängerinnen liessen sich in der Innenstadt von Kiel absetzen. Sie hatten vor, zum geistlichen Konzert einiger Chöre in der Nikolaikirche zu gehen. Bevor das Konzert begann, wurde sich noch mit Kaffee, Tee und Kuchen gestärkt, da die Rückkehr zum Hotel noch dauern würde. Da danach immer noch Zeit war, wurde die Fussgängerzone noch etwas unsicher gemacht. Unterwegs trafen sie auch Sänger und Sängerinnen anderer Chöre, die sie als „Nonnen“ wiedererkannten. Es war sehr lustig.

Um 18.30 Uhr begann das Konzert.
Diejenigen, die keine Eintrittskarten hatten, fanden auf der Empore Platz. Auch von hier hatte man eine gute Sicht und Akustik. Es waren Zuhörer aus Kiel selbst und von diversen Chören da, die an diesem Abend selbst kein Programm hatten. Es war ein sehr schönes Konzert und die Lieder wurden wunderbar vorgetragen. Als die Veranstaltung zu Ende war, tat sich die Frage auf: „Wie kommt man nach Schönberg?“ Der Bus war ein paar Minuten vor Ende des Konzerts abgefahren. Der nächste fuhr erst eine Stunde später. Die Nürnberger Sänger, die auch das Programm mit bestritten, warteten auf ihren Bus. Sie mussten durch Schönberg fahren! Klang das nicht gut? Also wurden sie gefragt, ob vielleicht noch fünf Plätze in ihrem Bus frei seien. Und es war so! So war man um 21.40h wieder im Hotel.

An dieser Stelle ist den Nürnbergern Sängern und dem Vorstand zu Danken. Es ist ja nicht selbstverständlich, deshalb freuten wir uns um so mehr. Auch die restlichen Mitglieder unseres Chor registrierten die “gute Tat” mit viel Lob!

Auf „unserem Heimweg“ nach Schönberg befinden sich auf der Bundesstrasse 502 zwischen Kiel und Schönberg zwei Kreisel. Jedes mal, wenn wir durch diese Kreisel fuhren, gab Dieter Schauerer  „Eine Runde aus“ mit der Bemerkung: „Diese Runde geht auf mich!“ Der Spruch war gut und wir hatten einen Spass damit. Heute Abend aber fuhr Horst wirklich eine volle Runde durch den Kreisel und bemerkte: „Das heutige Konzert war Spitze, diese Runde geht auf mich!“. Im Bus verstand man sein eigenes Wort nicht mehr und der Fahrer der Busses, der die Mainzer Sänger nach Laboe  fuhr, so etwas 50 bis 60 Meter hinter uns, hat sich bestimmt an den Kopf gefasst, ob dieser Runde. Wir jedenfalls hatten unseren Spass und Horst sagte noch dazu: „Wenn ich noch so eine Runde drehe, muss ich bestimmt pusten!“.

Es ist doch schön, wenn ein Tag, der mit grosser Anspannung begonnen wurde, im Lachen beendet werden kann. Wir waren heute mit uns zufrieden und hoffen, die Chorleiter und die anderen Chöre waren es auch.

Samstag, 3. Mai 2008

Der heutige Tag steht und bis 16.3o Uhr zur freien Verfügung.
Auf dem Plan steht eine nochmalige Wanderung nach Schönberger Strand. Vorgesehen ist gewaltige Verminderung der Kieler Sprotte und sonstigem Meeresgetier. War bei der ersten Wanderung die Zahl der fleissigen Läufer noch gering, so wollen heute mehr laufen als fahren. Da kann man gespannt sein!
SamstagFreiz-006-klein
9.00 Uhr. pünktlich wie die Maurer erschien tatsächlich ein Läufer mehr als am Mittwoch!!! Los ging es durch die Felder, die an diesem Morgen intensiv nach Blüten dufteten. Ein Töpfchen Honig hätte man sich mitnehmen können, hätte man gewusst, woher.
nach gemütlichem, aber dennoch strammen Gang hatten wir schnell unser Ziel, die Fisch-Heidi am Stakendorfer Strand, erreicht.
Da wir noch sehr früh ankamen, konnten wir es uns erlauben mit dem grossen Fischessen noch zu warten und machten uns daher lieber über andere zu beobachtende Dinge lustig.
Am Strand lag ein Boot, auf dessen Aufbau ein Reiher sass und uns wohl im Visier hatte, denn, man kennt das von Reihern, er schielte über eine Stunde lang ohne Bewegung zu uns herüber. Um dem nun Einhalt zu gebieten war ein kleiner Fussmarsch durch den feinen Sandstrand nötig. Beim Dichterkommen entpuppte sich der Reiher als kleiner Mast mit Rah, an dem seitlich versetzt zwei Lampen angebracht waren. DAS war der Reiher. Weitererzählen muss nicht sein!SamstagFreiz-013-klein02
Mittlerweile waren nun auch schon die fussfaulen Angehörigen angekommen und belegten hastig die noch vorhandenen Plätze, bevor der Run der Touristen einsetzte.

Zur Mittagszeit war dann Magenknurren zu hören und somit das Signal zum Futterfassen gegeben.
Vorspeise: Sprotten - lecker!! Hauptmahlzeit: gebackener Dorsch mit Knoblauchdressing, dazu Fischbrötchen, Kartoffelsalat, Bratkartoffeln und Getränke - noch leckerer!!!!!!!!!!!!!!!!.

Nachdem die Beine gestreckt worden sind und zum Laufen wieder geeignet erschienen, machte sich ein kleiner Trupp auf zum Eisenbahnmuseum in Schönberger Strand. Hier lief ein Sonder-Museums-Zug aus Kiel ein, der die Sangesfreude aus Dortmund hier her brachte. Es gab eine nette Begrüssung und auch sie verschwanden Richtung Fischbruzzelküche.

Irgendwann überkam einem der Trieb Richtung Hotel zu wandern.
Die Sangesfreude hatten nicht die erwartete Aufenthaltszeit im Ort, denn der Zug setzte sich alsbald in Bewegung zurück nach Kiel. Unterwegs konnten wir noch ein paar Schnappschüsse vom Zug machen, aus dem fröhliches Winken zu erkennen war.

Im Hotel angekommen, war es auch schon Zeit zum Umkleiden für den “Begegnungsabend” in der Kieler Ostseehalle, heute ja “Sparkassen-Arena”.
Alle waren gespannt wie der Abend wohl verlaufen würde, wurden überrascht von der Dekoration auf den Tischen und der RSamstagOstsee-010-kleinaumgestaltung.
Eröffnet wurde der Abend mit Dankesworten vom Bundesvorstand Uwe-Jürgen Hesse und den Sangesfreunden aus Kiel mit EINEM Liedvortrag.

Zum Abendessen:
Aufgetischt wurde uns ein hervorragendes kaltes Buffet, das von überaus freundlichen Hostessen direkt am Tisch serviert wurde. Im Hintergrund, und das war angenehm, spielte in einer angepassten Lautstärke eine Drei-Mann-Kapelle, “einer!” von dieser Drei-Mann-Kapelle war allerdings eine Sängerin!

Zur weiteren Unterhaltung hatte man eine Playback-Show organisiert. Diese war sehr gut gemacht, sie dauerte nur zu lange. Über zwei Stunden zog sie sich hin, bis aus den Reihen der Anwesenden der Abbruch gefordert wurde.
Nun gut, es folgten vom Vorstand ein paar heftige Worte, die besser in seinem Halse stecken geblieben wären. So verliessen doch einige aufgebracht den Saal und es war schade, dass der Abend so endete.
Es ist nicht zu fassen: 1300 Sänger sassen in der Arena und wir mussten uns Playback anhören! Ja gibt’s denn noch einmal so viel musikalisches Vermögen in einem Saal, dazu noch kostenlos????

Eigentlich versteht man ja unter einem Begegnungsabend ein geselliges Beisammensein, bei dem sich die Sänger/innen und natürlich auch alle anderen Gäste treffen und unterhalten können. In der Halle waren wir dazu verdonnert, auf den Plätzen zu bleiben und zuzuhören. Es bestand leider nicht die Möglichkeit, von Tisch zu Tisch zu gehen und mal mit den Menschen aus anderen Städten zu erzählen. Das ging leider nur vor der Tür. Einige machten sich schon nach kurzer Zeit geschlossen auf den Weg.

Fazit: Schade, das war nicht einmal eine verwelkte Blume wert, man hätte besseres daraus machen können!

Sonntag, 5. Mai 2008

Heute war für alle ein frühes Frühstück angesagt.
Um 7.00 Uhr waren bereits erstaunlich viele Leute im Saal. Auch unser Chorleiter und Lebensgefährtin kamen früh.
Davor oder danach wurde noch der Rest gepackt.
USonntagAbr-007-kleinm 8.30 Uhr konnten wir unser Gepäck zum Bus bringen, für 9.00 Uhr war die Heimreise angesagt. Über das Wetter konnten wir uns ebenfalls nicht beschweren. Es standen „sieben Sonnen“ am Himmel. Alle hatten eher Lust, noch mal an den Schönberger Stand zu gehen, als den Heimweg anzutreten. Leider war das nicht möglich.
Die Busse setzten sich um 9.01 Uhr in Bewegung. Vorher hatte Frau Ruser noch ein paar Worte an die Abreisenden gerichtet. Wir dürfen entweder mit dem Chor oder allein wiederkommen. Das klingt gut.

Die Fahrt klappte gut. Um 10.47 Uhr fuhren wir bereits durch den Elbtunnel und hatten dort keinen Stau! Wir hatten schon mit mehr Verkehr gerechnet, da durch den Feiertag am 1. Mai bestimmt viele ein langes Wochenende gemacht hatten. Unsere Mittagspause verbrachten wir am Rasthof „Hildesheimer Börde“.
Je nach Hunger oder Appetit wurde mehr oder weniger gegessen. Vor allen Eis fand reissenden Absatz. Die nächste Rast, und das nicht mehr weit vom Ziel entfernt, machten wir am Rasthof Kirchheim. Auch hier verwöhnten wir uns je nach Gelüsten mit Kaffee, Kuchen und anderem. Als wir wieder in den Bus stiegen, wurde vereinbart, dass wir, ausser in Notfällen, bis Wiesbaden durchfahren. Bis auf zwei, was ein Glück nicht allzu lange Staus, kamen wir gut durch und erreichten um 19.00 Uhr unser Ziel, die Christian-Bücher-Halle. Von dort wurden die Taxis bestellt.
Das Wichtigste: Wir sind alle gesund in Wiesbaden zurück!

Ein riesiges Dankeschön an unsere Busfahrer, ein riesiges Dankeschön an ihre Frauen und ein riesiges Dankeschön unserem Vorstand, der diese Reise organisiert hat!
Dank auch an Familie Ruser und allen Angestellten für die hervorragende Betreuung!


Vielleicht, wenn wir alle gesund bleiben, können wir noch einmal eine Sängerfreizeit erleben.

Auf zu neuen Taten!

Die Bilder stellten H. Quell, K. Weitze und D. Walkewitz zur Verfügung.

K. Weitze, D. Walkewitz, ESWE-Chor
 

Reise-Tagebuch des ESWE-Frauen- und Männerchores von 28. April bis zum 4. Mai 2008
Die Bilder sehen Sie durch anklicken der Links oder der Bilder!

Wer die Bilder nicht sehen will, klickt hier!

Nachtrag zum Reisebericht!

Sie sind seit Mai 2002 unser

Gast

früher: Chor der Stadtwerke Wiesbaden 1905 e.V.

LilienWiesbaden

Wiesbaden

Mitglied im Deutschen und im Hessischen Sängerbund

 

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