Donnerstag, 1. Mai 2008, Maifeiertag, Christi Himmelfahrt und Vatertag!

Heute findet das „Galakonzert“ im Kieler Schloss statt! Frag sich einer, wer dem Kieler Schloss seinen Namen gegeben hat. Es sieht nicht aus, wie ein Schloss im üblichen Sinne.
Früh aufstehen war heute für alle angesagt!
Um 9.00 Uhr ist Abfahrt zur Stell- und Akustikprobe.
Carsten Diener mit Frau traf heute Morgen ein. Carsten Diener fungiert hier in Kiel als Bundes-Chorleiter des Bezirkes Süd.
Die Fahrt zum Kieler Schloss verlief ruhig, ebenso die Platzsuche innerhalb.Donnerstag-005-klein
Da es morgens noch nicht auf eine Sitzordnung ankam, nahmen wir irgendwo Platz. Nachdem Herr Hesse (Geschäftsführer SDB) kurz Verhaltensmassnahmen für den Tag erklärte, übergab er das Wort an Carsten Diener. Auch er erklärte einen kurzen Ablauf und rief dann die beteiligten Chöre auf die Bühne. Nach einem kurzen Durcheinander wegen der Aufstellung konnte er mit der Probe der gemeinsamen Lieder beginnen. Es klappte einigermassen und liess Hoffnung für den kommenden Abend aufkommen. So gegen 11.45 Uhr waren die Männer entlassen. Nun kamen die Frauenchöre von Dortmund, Mainz und Wiesbaden mit der Stell- und Generalprobe an die Reihe. Hier gab der Bundeschorleiter Mitte und Nord, Herr Lecking, den Ton an. Er hatte die Frauen ja schon in Koblenz gut im Griff. Auch hier wurden die Lieder durchgesungen, noch der ein oder anderen Hinweis. Direkt im Anschluss wollten auch die Männerchöre der Bereiche Mitte und Nord ihre gemeinsamen Lieder proben. Hier gab es ebenfalls einige Lacher, was die ganze Anspannung etwas lockerte.

Wir Wiesbadener waren so gegen 13.00 Uhr mit den Proben fertig und auf dem Weg zurück nach Schönberg. Bis 18.00 Uhr hatten wir nun Zeit etwas zu essen, noch mit dem Kopfkissen zu raufen, spazieren zu gehen usw. und sich rechtzeitig fertig zu machen.
Vergessen werden immer wieder unsere Busfahrer. Sie bringen uns durch jeden Verkehr und an jeden gewünschten Ort. Deshalb an diDonnerstag-011-kleineser Stelle nochmals herzlichen Dank an Horst und Horst!
Vergessen werden auch die Frauen der Fahrer! Auch an dieser Stelle ihnen herzlichen Dank, dass sie „uns ihre Männer ausleihen“!

Da die Hotelküche nach 14.00 Uhr schon geschlossen hatte, verteilten sich alle Mannen und Frauen im Ort in den Gaststätten um sich zu verköstigen.

18.00 Uhr Abfahrt zum Kieler Schloss.

Verwirrend hier nun die Platzverteilung! Links, Rechts? Was denn nun? Von welcher Seite wurde links und recht betrachtet? Von der Bühne aus oder von den Rängen?
Eine Völkerwanderung ist nichts! Begleitet von ständigen „Aufstehen“, „Hinsetzen“, Diskussionen wegen der Kartenverteilung, wer hat das Chaos verschuldet und noch weiterem zu diesem Zeitpunkt unsinnigen Gerede konnte Sangesfreund Hesse das Galakonzert eröffnen.
 
Das Konzert

Dort war schon einiges los. Wir nahmen die uns zugewiesenen Plätze ein und warteten auf den Beginn der Veranstaltung. Herr Uwe Hesse eröffnete das Programm. Auch der Vorsitzende des SDB und der Kulturdezernent und Stadtkämmerer der Stadt Kiel sagten einige Grussworte. Im Grossen und Ganzen hielten sie sich mit Worten sehr zurück, was als sehr angenehm empfunden wurde. Den Anfang des Konzertes übernahmen die anwesenden Männerchöre des Bezirks Süd, an den sich die gemischten Chöre des Bezirks anschlossen. All diese Chöre sangen zusammen ein gemeinsames Lied. Die Leitung für den Bezirk Süd hatte Carsten Diener.
Ohne Pause ging es weiter, da durch die Chorwanderung, nicht Völkerwanderung, sowieso Pausen entstanden. Ein geordneter Auf- und Abgang wie bei einzelnen Chören ist bei einer solchen Anzahl an Sänger/innen gar nicht möglich. Im Programm ging es weiter mit den Männerchören des Bezirks Mitte/Nord unter der Leitung von Rainer Lecking. Daran schlossen sich die Frauenchöre des Mitte/Süd an. Auch hier gab Herr Lecking den Ton an. Den vorletzten Programmpunkt übernahmen die gemischten Chöre des Bezirks Mitte/Nord. In diesem Moment standen die Frauenchöre des Bereichs Süd etwas hilflos in der Gegend rum. Wir hatten diese Lieder nicht einstudiert. Also meldeten wir dieses Herrn Hesse und wir stellten uns während dieser Liedvorträge an die Seite. Dann wurde es eng auf der Bühne. Für die beiden Abschlusslieder dieses Abends standen nämlich alle Chöre des Bezirks Mitte/Nord und die Frauenchöre des Bezirks Süd auf der Bühne. Beim Dankeschön und auf Wiedersehen bezog der Dirigent auch die Zuhörer auf den Plätzen ein. War nett. Geschlossen wurde das Konzert mit dem Sängergruss aller anwesenden Sänger/innen.
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Die Programmfolge:

- Männerchöre Bezirk Süd,
- Gemischte Chöre des Bezirkes Süd,
- Alle Chöre des Bezirkes Süd,
- Männerchöre der Bezirke Mitte & Nord,
- Frauenchöre der Bezirke Mitte & Nord,
- Gemischte Chöre der Bezirke Mitte & Nord,
- Alle Chöre der Bezirke Mitte & Nord.

Moderation: Uwe-Jürgen Hesse,
Chorleitung: die jeweiligen Kreischorleiter.


Kurz: alle Liedbeiträge wurden gut vorbereitet vorgetragen, was der Applaus bewies! Wie von überall zuhören war, hätte sich auch die Leistung der Chöre verbessert. Darauf sind wir stolz!
Der Abend hatte Spannung genug, so dass niemand Grund hatte den Saal zu verlassen.
Zum Schluss durfte der Sängergruss nicht fehlen, Uwe-Jürgen Hesse bedankte sich bei allen Akteuren, verwies noch auf die nächsten Konzerte in den Kieler Kirchen und wünschte guten Heimweg.
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Kurz nach 22.00 Uhr waren wir wieder vor Ruser’s Hotel, die Nachtschwärmen zogen noch weiter (wohl noch den „Tanz in den Mai“ zu suchen), die vielleicht schon etwas angeschlagenen zog es in die Zimmer.

Soviel zum 1. Mai 2008


Freitag, 2. Mai 2008

Ein herrlicher Sonnenschein weckt uns heute Morgen!
Das Frühstück ist wie immer Bestens, das Haus Ruser lässt keine Wünsche offen!
So kann man satt und gestärkt den Tag erwarten.

Erwarten wird uns eine Stell- und Chorprobe unter den strengen Augen von unserem Chorleiter Musikdirektor Burkhard Keiper und und dem musikalischen Leiter der ganzen Veranstaltung, Diplompianist Carsten Diener, der ja auch gleichzeitig der Leiter unseres Kinder- uFreitagPetrus-004-kkleinnd Jugendchores ist.
In Kiel angekommen spendierte uns Horst eine tolle Stadtrundfahrt, die aber nicht gewollt war, weil – irgendwer, der vorne im Bus sass sich nicht über die Fahrstrecke schlau gemacht hat. Auf die „Alten“, die schon vor 40 Jahren in der Petrus-Kirche waren, hört ja keiner!
Gut, wir kamen etwas spät an, aber immer noch zeitig genug, um ungestört die Probe „geniessen zu können. Unsere beiden Chorleiter Burkhard Keiper und Carsten Diener hatten uns schnell auf die Reihe gebracht, so dass die anberaumte Zeit gar nicht voll in Anspruch genommen werden musste.

Bis 14.00 Uhr, dem Beginn des Konzertes in der Petrus-Kirche war noch gute eine Stunde Zeit und so suchten wir geschwind ein Lokal, fanden Platz bei einem Thai und konnten uns ganz lecker verköstigen.


Zum Konzert:
Carsten Diener eröffnete den Reigen mit der Begrüssung der Ehrengäste, der Sängerinnen und Sänger, gab einen Überblick über den Ablauf und forderte den ersten Chor auf die Bühne.
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Programmfolge:
- GV Elektro Mainz,
- Werkschor MVV OEG Verkehrs AG,
- MGV Pius Colonia e.V. Köln,
- Chorgemeinschaft Babelsberg,
- MCH der VVS Saarbrücken,
- Sängerabteilung-Sozialwerk Stuttgarter Strassenbahnen e.V. mit der
- Sängergruppe Verkehrsbetriebe Heilbronn,
- ESWE-Chor 1905 e.V. Wiesbaden.

Moderation: Carsten Diener
Organisatorische Leitung: Josef Pieck.

An dieser Stelle gilt unser Dank den beiden Chorleitern, Burkhard Keiper und Carsten Diener.
Burkhard Keiper für die hervorragende Einstimmung für das Konzert und Carsten Diener für die Begleitung auf dem Piano!
Weil zeitgleich mehrere Gruppen von Chören über Kiel verteilt waren, war uns daran gelegen, das Konzert in der anberaumten Zeit durchzuführen, um an anderen Vorträgen teilnehmen zu können.
Unser Chor hatte den Auftritt an letzter Stelle und Dieter Schauerer machte die Anwesenden Glauben, dass wir uns mit unserem Frauenchor verkracht hätten. Das diente der Täuschung, denn die Damen mussten sich in Nonnenkluft verkleiden, denn „Sister Act“ sollte vorgetragen werden. Die Überraschung war gelungen und dem entsprechen war auch der Applaus.
Am Ende der Veranstaltung sangen alle den Sängergruss und verabschiedeten sich bis zum morgigen Begegnungsabend in der Kieler Ostseehalle, heute „Sparkassen-Arena“ genannt.

Gegen 16.00 Uhr war das Konzert zu Ende. Es wurde noch ein Gruppenfoto von den ESWE-Chören mit den beiden Chorleitern, Burkhard Keiper und Carsten Diener, gemacht. Allerdings klickten nicht nur die Kameras der Wiesbadener, auch andere Personen zückten den Fotoapparat. Anscheinend gab das Bild etwas her.

Fünf unserer Sängerinnen liessen sich in der Innenstadt von Kiel absetzen. Sie hatten vor, zum geistlichen Konzert einiger Chöre in der Nikolaikirche zu gehen. Bevor das Konzert begann, wurde sich noch mit Kaffee, Tee und Kuchen gestärkt, da die Rückkehr zum Hotel noch dauern würde. Da danach immer noch Zeit war, wurde die Fussgängerzone noch etwas unsicher gemacht. Unterwegs trafen sie auch Sänger und Sängerinnen anderer Chöre, die sie als „Nonnen“ wiedererkannten. Es war sehr lustig.

Um 18.30 Uhr begann das Konzert.
Diejenigen, die keine Eintrittskarten hatten, fanden auf der Empore Platz. Auch von hier hatte man eine gute Sicht und Akustik. Es waren Zuhörer aus Kiel selbst und von diversen Chören da, die an diesem Abend selbst kein Programm hatten. Es war ein sehr schönes Konzert und die Lieder wurden wunderbar vorgetragen. Als die Veranstaltung zu Ende war, tat sich die Frage auf: „Wie kommt man nach Schönberg?“ Der Bus war ein paar Minuten vor Ende des Konzerts abgefahren. Der nächste fuhr erst eine Stunde später. Die Nürnberger Sänger, die auch das Programm mit bestritten, warteten auf ihren Bus. Sie mussten durch Schönberg fahren! Klang das nicht gut? Also wurden sie gefragt, ob vielleicht noch fünf Plätze in ihrem Bus frei seien. Und es war so! So war man um 21.40h wieder im Hotel.

An dieser Stelle ist den Nürnbergern Sängern und dem Vorstand zu Danken. Es ist ja nicht selbstverständlich, deshalb freuten wir uns um so mehr. Auch die restlichen Mitglieder unseres Chor registrierten die “gute Tat” mit viel Lob!

Auf „unserem Heimweg“ nach Schönberg befinden sich auf der Bundesstrasse 502 zwischen Kiel und Schönberg zwei Kreisel. Jedes mal, wenn wir durch diese Kreisel fuhren, gab Dieter Schauerer  „Eine Runde aus“ mit der Bemerkung: „Diese Runde geht auf mich!“ Der Spruch war gut und wir hatten einen Spass damit. Heute Abend aber fuhr Horst wirklich eine volle Runde durch den Kreisel und bemerkte: „Das heutige Konzert war Spitze, diese Runde geht auf mich!“. Im Bus verstand man sein eigenes Wort nicht mehr und der Fahrer der Busses, der die Mainzer Sänger nach Laboe  fuhr, so etwas 50 bis 60 Meter hinter uns, hat sich bestimmt an den Kopf gefasst, ob dieser Runde. Wir jedenfalls hatten unseren Spass und Horst sagte noch dazu: „Wenn ich noch so eine Runde drehe, muss ich bestimmt pusten!“.

Es ist doch schön, wenn ein Tag, der mit grosser Anspannung begonnen wurde, im Lachen beendet werden kann. Wir waren heute mit uns zufrieden und hoffen, die Chorleiter und die anderen Chöre waren es auch.

Bundes-Sängertreffen 2008 in Kiel

Sie sind seit Mai 2002 unser

Gast

früher: Chor der Stadtwerke Wiesbaden 1905 e.V.

LilienWiesbaden

Wiesbaden

Mitglied im Deutschen und im Hessischen Sängerbund

 

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