Titel Koblenz

Frauen auf Tour am Welt-Frauentag

Hurra! Hurra! Der Weltfrauentag ist da.
Hurra! Hurra! Die Frauen singen da.

Am 8. März 2008, wie soll’s anders sein, waren die Frauen zahlreich unterwegs.
Da am 1. und 2. Mai das Bundessängertreffen des SDB (Sängerbund der Dienstleistungsbetribe) in Kiel statt findet, trafen sich die Frauenchöre aus Dortmund, Mainz und Wiesbaden zu einer ersten gemeinsamen Chorprobe. Jeder Chor hatte für sich die Lieder einstudiert, aber sie mussten ja auch zusammenpassen.

Wir Wiesbadener (24) Sängerinnen starteten um 8.00 Uhr von der Christina-Bücher-Halle aus. Wir, dass sind 24 Frauen und 3 Männer, (unser Fahrer, Herr Hafir Mezui, zählt extra) fuhren Richtung Koblenz zum Treffpunkt in einer Brauerei, die auch Gesellschaftsräume und ein schönes Restaurant dabei hatte. Die Sängerinnen (35) aus Dortmund hatten eine Fahrt von drei Stunden. Wenn ich mir ausrechne, dass sie gegen 09.00 Uhr schon dort waren und ich mir vorstelle, wann sie aufstehen mussten, puuuh! Ich wäre wahrscheinlich ziemlich müde.
 
Gegen 09.30 Uhr waren wir gut angekommen. Die Dortmunder und Mainzer Sängerinnen waren schon anwesend.
Bevor die Chorprobe um 10.00 Uhr anfing, holten wir uns noch schnell etwas zu trinken bzw. besuchten noch ein „Stilles Örtchen“.
Pünktlich um 10.00 Uhr versuchte Herr Lecking, der Chorleiter der Dortmunder Sängerinnen, gezählte 79 Frauen „unter einen Hut“ oder besser unter die drei Stimmkategorien zu bringen. Es klappte gut und machte viel Spass. Insgesamt dauerte die Chorprobe ca. 3 Stunden mit einer kurzen Pause dazwischen.

Als es zur Pause ging, meinte Herr Lecking: alle blonden Frauen bleiben im Saal. Nach der Pause wurden nämlich die Zigeuner besungen. Und die sind normalerweise alle dunkelhaarig. Vielleicht sollten wir uns alle schwarze Perücken aufziehen, damit wir zum Lied passen. Es ist nämlich ziemlich feurig. Vor dem Auftritt wäre auch ein Tokayer gut, damit wir auch feurig sind und die 3. Stimme ihre Zunge für die schnellen Strophen löst. Es geht, aber holla, recht schnell zu.

Gegen 13.00 Uhr waren wir alle geschafft. Es fragt sich nur wer? Herr Lecking oder wir Sängerinnen. Alle verliessen den Saal jedoch sehr gut gestimmt. Die Aussicht auf ein gutes Essen trug eventuell auch noch einiges dazu bei.

Das Essen war lecker und die Stimmung gut. Es wurde viel erzählt, gelacht und gegessen. Wenn man sah, welche Eisbecher zum Schluss noch den Weg zu den Tischen fanden, kam man ins Träumen.

So gegen 15.00 Uhr war Aufbruchsstimmung. Mainz und Wiesbaden machten sich direkt wieder auf den Heimweg. Dortmund hatte einen schönen Tag mit Abendessen und die Rückfahrt um 20.30 Uhr eingeplant. Das war ein langer Tag für sie.

Kiel wird bestimmt schön. Ich freue mich schon, alle wiederzusehen.

Aus der Sicht der mitgereisten “Wiesbadener Herren”

Auch am “Welt-Frauentag” - wer auch immer ihn erfunden haben mag - konnten wir es uns nicht verkneifen mit auf den Zug zu springen und eine “Rundreise” nach Koblenz machen.
Als stiller Beobachter hat man ja so seine Vorteile: Dabei sein, gute Unterhaltung, nette Leute, (nicht) immer an der Theke und “meckern” kann man auch!
Aber genug gescherzt. Die Frauen haben den Tag wunderbar gemeistert! Auch wenn wir Männer nur mal kurz die Nase in den Saal gesteckt hatten, so kann vermerkt werden, - es wurde ernsthaft geprobt!

Für die Anstrengung wurden aber Dirigent und Frauenchor mit einem guten Essen belohnt.
Die Küche und Personal war fleissig und aufmerksam, so dass der Tag einen guten Abschluss fand.

Einen besonderen Dank den Organisatoren dieses Treffens! Gut gemacht!
Bis demnächst!

                                                           Bericht und Fotos: K. Weitze, D. Walkewitz, ESWE-Chor
 

Bilder vom Treffen gibt es hier!

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